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© 2019 Blasorchester des TV1891 Stierstadt e.V Letzte Änderung: 02/2019.
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Details zum Instrument Technik Geschichte Bauformen
Instrumentenfamilie: Material: Größe: Tonumfang: Herkunft: Instrumentenklasse:
Holzblasinstrumente Überwiegend Holz, heute auch aus Kunststoff erhältlch 3 1/2 Oktaven um 1700 von J.C. Denner (Nürnberg) aus dem Chalumneau entwickelt Aerophone: Ein Instrument das seinen Klang durch Vibration einer Luftsäule erzeugt.
Klarinette
Eine Klarinette besteht aus fünf getrennten Teilen: Mundstück, Birne (oder Faß), Oberstück, Unterstück und Trichter. Die einzelnen Teile werden mit korkbelegten Zapfen ineinander gesteckt. Dieses dient der einfacheren Herstellung, Wartung und dem Transport. Mundstück: Das Mundstück ist schnabelförmig ausgebilded und besteht ursprünglich aus gehärtetem Kautschuk. Heutzutage werden die Mundstücke fast immer aus Kunststoffen wie Ebonit oder Acryl hergestellt. Ganz selten findet man noch Holz- Mundstücke. Es gibt mittlerweile aber auch Mundstücke, die aus Glas oder Metall gefertigt sind. An dem Mundstück wird ein ca 12,5mm breites einfaches Rohrblatt (kurz Blatt oder Blättchen) befestigt. Es besteht fast immer aus Pfahlrohr. Dieses dient der eigentlichen Tonerzeugung. Das Blättchen wird mittels Bändern, Schüren oder Metallhaltern am Mundstück befestigt. Blättchen aus Kunststoff werden derzeit noch nicht hergestellt, da diese vom Klangverhalten deutlich schlechter sind als Holz- Blättchen. Birne (oder Faß): Die Birne dient der Feinstimmung der Klarinette. Es gibt verschiedene Längen von Birnen um die Klarinette von der Stimmung an den Klarinettisten anzupassen. Die Feinstimmung wird durch ausziehen bzw. tieferes Einstecken des Munstückes in die Birne erreicht. Ober und Unterstück: Diese beiden Teile bilden zusammen den Korpus der Klarinette. Sie bestehen üblicherweise aus Grenadillholz, Buchsbaum- oder Ebenholz. In Ausnahmefällen findet man auch Instrumente aus Kunststoffen oder Metall. Am Ober und Unterstück sind jeweils die Tonlöcher gebohrt und die Klappenmechanik montiert. Die Klappenmechanik wird aus Neusilber, Messing, Silber oder Gold hergestellt. Trichter: Der Trichter wird oft auch als Becher, Schallstück oder Stütze bezeichnet. Er ist ausschlaggebend für den Klang der tiefen Töne einer Klarinette. Als Materialien werden hier, wie schon beim Ober- und Unterstück Grenadillholz, Buchsbaum- oder Ebenholz verwendet. Die Gesamtlänge der B-Klarinette beträgt ungefähr 66 cm wobei die Innenbohrung ca 13mm weit ist. Eine A-Klarinette misst ca 71 cm, die Es Klarinette ist mit xx cm wesentlich kürzer. Der Musiker erzeugt durch hineinblasen in das Instrument einen Luftstrom, wodurch das Blättchem am Mundstück beginnt hin- und herzuschnellen. Die Luftsäule der Klarinette verhält sich wie eine gedeckte Pfeife bei einer Orgel. Daraus folgent ein doppelter Schwingungsweg der dazu führt, dass die Klarinette trotz etwa gleicher Baugröße wie eine Querflöte ca eine Oktave tiefer klingt. Die Frequenz des hin und herschwingen des Blättchens ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Durch den Lippendruck und die Blasstärke kann die Tonhöhe geringfügig korrigiert werden, andererseits kann durch Öffnen und Schließen der Tonlöcher und Klappen die Länge dert Luftsäule verändert werden, wodurch ein jeweils anderer Ton entsteht. Jeder Ton besitzt mindestens einen Griff, bei dem der Ton sauber erklingt. Für Trillertöne können auch die seltener verwendeten Hilfsklappen am Oberholz verwendet werden, wenn man geringe Unterschiede in der Tonhöhe in Kauf nimmt. Die Artikulation erfolgt bei der Klarinette meistens durch einen Zungenschlag, der auch als Zungenstoß bezeichnet wird, kann aber, für besonders weich einsetzende Töne, auch durch den kontrollierten Luftstrom allein erfolgen. International hat sich als Griffsystem das so genannte Französische System (auch Boehm-System genannt) durchgesetzt, in Deutschland und Österreich ist das Deutsche System (auch Öhler-System genannt) verbreitet. Das Boehm-System verwendet ein Mundstück mit weiterer Öffnung und breiterem Blatt. Der Klang erscheint dadurch flexibler, Obertonreicher und schärfer. Einen wesentlichen Beitrag zum Klangergebniss einer Klarinette leisten natürlich die Musiker selbst, die Mundstücke und die Blättchen, wodurch auch auf der Boehm-Klarinette ein sehr reiner Klang erzeugt werden kann. Ausserdem Unterscheiden sich die beiden Systeme noch durch die Griffweise. Da beim Boehm-System keine Rollverbindungen zum Einsatz kommen und auch einige Gabelgriffe vermieden werden kommt dieses System Anfängern etwas entgegen. Die Grifftechnik der deutschen Klarinette leitet sich (wie schon im Abschnitt Geschichte angedeutet) von der Barok-Blockflöte ab. Typisch sind hier vor allem Rollverbindungen zwischen Klappen. Der Klang der deutschen Klarinette grundsätzlich sonorer als der der Boehm-Klarinetten. Die Einfachheit der Griffe der Boehm-Klarinette in Verbindung mit der Klappentechnik der deutschen Klarinette findet sich heute auch auf modernen Saxophonen.
Schon in der Antike wurden verschiedene Instrumente mit einfachem Rohrblatt verwendet. Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Chalumeau, welches sich vermutlich aus der Blockflöte entwickelt hat. Das Chalumeau hatte noch keine Überblaseklappe und war daher auf einen Tonumfang von etwa eineinhalb Oktaven in der Alt-Lage beschränkt. Chromatische Noten konnten nur mit Hilfsgriffen gespielt werden, da das Chalumeau nur acht Grifflöcher hatte. Es sind aber auch Varianten mit ein oder zwei Klappen bekannt. Um 1700 glaubte der deutsche Instrumentenbauer Johann Christoph Denner aus Nürnberg, ein neues Instrument gefunden zu haben, das geeignet wäre, das anstrengende Clarin-blasen der Trompete zu ersetzen. Er hat den Chalumeau insofern weiterentwickelt, das er ein Instrument anfertigte, das mit einer Zusatzklappe zum Überblasen versehen war. Dieses Instrument hatte einen lauten und klaren Klang und konnte im mittleren und hohen Tonlagen gespielt werden. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde es um 1732 im 'Museum musicum' als Clarinetto, was soviel bedeutet wie kleine Trompete, bezeichnet. Daraus entstand dann auch die Bezeichnung Klarinette. Wie bereits gesagt, waren die ersten Klarinetten nur für mittlere und hohe Tonlagen geeignet, tiefe Register konnten damit nicht gespielt werden. Aus diesem Grunde wurden damals noch weiterhin Chalumeaus gebaut. Heute nennt man die tiefste Lage der Klarinette noch immer das Chalumeau-Register. Die Denner-Klarinette hatte damals nur zwei Klappen. Verschiedene andere Hersteller fügten bald weitere Klappen hinzu, um zusätzliche Noten spielbar zu machen. Das klassische Instrument, wie Mozart es kannte und liebte, hatte acht Grifflöcher und an die fünf Klappen. Bei den frühen Klarinetten waren zur Abdichtung Tonlöcher die Klappen mit Filzscheiben bestückt. Aufgrund der mangelhaften Dichtwirkung der Filzscheiben musste die Anzahl der Klappen gering bleiben. Ein weiterer Nacteil war das nicht alle Töne sauber und schön klangen. Der russische Klarinettist Ivan Müller entwickelte im Jahre 1812 ein neuartiges Polster aus Leder welches das Loch erstmals weitgehend Luftdicht abdeckte. Aufgrund dieser revolutionären weiterentwicklung war es Ihm möglich, eine eine Klarinette mit sechs Grifflöchern und dreizehn Klappen zu Bauen, mit der fast jede Tonart Problemlos gespielt werden konnte. Dieses System fand seinerzeit weltweit großen Anklang und wurde im laufe des 19. Jahrhunderts noch durch weitere Zusatzklappen ergänzt. Im Jahre 1839 entwarf Hyacinthe Klosé eine komplett neue Anordnung der Löcher und Klappen. Diese war sehr stark angelehnt an die Berechnungen von Theobald Böhm der diese auf den Bau der Querflöte angewandt hatte. Das neue System wurde folglich auch als Böhm-System benannt. Da bis dahin allerdings nur das Müller-System bekannt war und die Musiker zur Anwendung des Böhm-Systemes komplett umlernen mussten, setzte sich das neue System nur sehr langsam durch. Heutzutage ist die Böhmklarinette allerdings das international Standardinstrument geworden. Ausgenommen davon ist der deutsche Sprachraum: in Deutschland und Österreich ist das Deutsche oder Öhler-System weiter verbreitet. (siehe auch Abschnitt Technik)
Klarinette spielt bei uns:
Hörproben zum Instrument:
Allgemeiner Klang Tonumfang Solo Orchestral Jazz
Klarinette in B, A-Klarinette Es-Klarinette Bassklarinette in G-Klarinette, das „picksüße Hölzl“, (ausschließlich in der Wiener Schrammelmusik) C-Klarinette (sehr selten) As-Klarinette (sehr selten) D-Klarinette (sehr selten) Altklarinette in Es (sehr selten) Kontra-Altklarinette in Es (sehr selten) Kontra-Bassklarinette in B (sehr selten) Subkontra-Altklarinette in Es (sehr selten) Subkontra-Bassklarinette in B (hiervon gibt es weltweit nur wenige Exemplare)